Teil 4/4: Gesellschaft und Dialog – das Mitte‑nang leben
- Aziz Khalifa

- 30. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Dialog statt Polarisierung
In Zeiten zunehmender Spaltung ist Zuhören wichtiger denn je. Demokratie lebt nicht nur in Parlamenten, sondern vor allem im Alltag – an der Bushaltestelle, am Quartierfest oder im Supermarkt.
Ein Lächeln, ein kurzer Austausch oder ein Kompliment sind kleine, aber bedeutsame Bausteine einer lebendigen Gesellschaft.
Dazu gehört auch, Minderheiten respektvoll einzubeziehen – unabhängig von Sprache, Kultur oder Religion. Wie stark unser politisches Modell des Dialogs international geschätzt wird, erlebte ich beim Besuch einer Delegation aus Malaysia im Haus der Religionen. Die Gäste interessierten sich besonders für unser politisches System und den Umgang mit religiöser Vielfalt – ein schönes Zeichen dafür, dass unser demokratisches Miteinander auch international als Vorbild gilt.

Die Mitte steht genau für diesen Geist: zuhören, verstehen, Brücken bauen, verbinden. Diese Werte sind für mich nicht nur politisches Programm, sondern eine Haltung.
Verantwortung und Sicherheit
Unsere Freiheit lebt vom Gleichgewicht zwischen Rechten und Pflichten.
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut, doch Gewalt und Zerstörung haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.
Die Ausschreitungen dieses Jahres – darunter die unbewilligte Demonstration in Bern und der Brandanschlag auf das historische Restaurant Della Casa – zeigen deutlich, wie wichtig der Schutz von Gewerbetreibenden und die Wahrung der öffentlichen Ordnung sind. Solidarität und Freiheit setzen Verantwortung voraus – und damit den Respekt vor dem Gesetz.
Ausblick auf 2026
Das kommende Jahr wird ein Jahr der Weichenstellungen.
Mit den Grossratswahlen im Kanton Bern steht ein wichtiger Moment bevor:
Die lösungsorientierte Sachpolitik der Mitte kann weiter gestärkt werden. Hier sind alle Schwerpunktthemen aufgelistet: https://be.die-mitte.ch/de/themen/
Ich freue mich, für die Mitte auf der Liste Mittelland Süd zu kandidieren, um mich für eine Politik des Dialogs, der Vernunft und des Vertrauens einzusetzen.

Auf nationaler Ebene werden zentrale Fragen rund um Gesundheit, Finanzen und Sicherheit im Fokus stehen. Und auch international bleibt die Welt in Bewegung – mit neuen Herausforderungen, aber ebenso grossen Chancen.
Doch Politik ist mehr als die Arbeit an Dossiers und Beschlüssen. Sie bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – füreinander, für unsere Gemeinschaft und für das Land, das uns verbindet.
In einer Welt, die sich rasant wandelt, sind Stabilität, Zusammenhalt und das gelebte Mitte-nang anspruchsvoller denn je – und zugleich genau das, was unsere Gesellschaft stark macht.
In diesem Sinne wünsche ich einen guten Abschluss dieses Jahres und einen schwungvollen Start ins 2026.



